Emotionale Balance

Den eigenen Gefühlen wieder vertrauen lernen

Emotionale Balance ist Geburtsrecht und Basis der Entfaltung

Emotionen sind die Basis der Entfaltung

Emotionale Balance eröffnet uns viele Möglichkeiten, ein gutes Leben zu gestalten. In Balance wählen wir Wege und Handlungen, die zu uns passen und deshalb auch sinnvoll und wünschenswert sind. Das Leben wird stimmig und fühlt sich richtig und wahr an.

Traumzeitmeditationen helfen, eine Balance der Gefühle wiederherzustellen.

Allerdings ist es keineswegs selbstverständlich, emotional ausgewogen zu leben. Im Laufe des Lebens werden manche Emotionen gefördert, andere hingegen unterdrückt. Dadurch verleugnen wir oft wichtige Seiten unserer Persönlichkeit.

Frauen werden im Patriarchat ins emotionale Ungleichgewicht erzogen

Besonders Frauen lernen in vielen Kulturen früh, bestimmte Gefühle zu unterdrücken. So gilt es häufig als unerwünscht, dass eine Frau wütend wird. In der Folge fehlt ihr dann oft die notwendige Durchsetzungskraft. Ebenso verbreitet ist der Drang vieler Frauen, anderen zu helfen und dabei die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Durch diese Aufopferung werden viele natürlicherweise sinnvolle Gefühle, Gedanken und Handlungsoptionen verdrängt und in den Schatten geworfen. Das Schattenleben von Frauen hat die Jung’sche Psychoanalytikerin Verena Kast eindrucksvoll beschrieben.

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Emotional zu schwach in der Krise

Eine solche Überanpassung durch die Einschränkung des emotionalen Erlebens fühlt sich so lange normal an, wie das Umfeld und man selbst damit funktionieren. Ändern sich die Lebensumstände jedoch, kann es zur Krise kommen, denn die emotionalen „Werkseinstellungen“ sind dauerhaft verzerrt worden. Wer sich beispielsweise nicht durchsetzen kann und einen Menschen verliert, der bislang stellvertretend die eigenen Interessen vertreten hat, droht unterzugehen.

Dann zu resignieren und zu sagen: „Ich bin eben so“, hält das Problem nur aufrecht. Die Folgen sind übermäßige Angst, anhaltende Niedergeschlagenheit oder Ärger und Wutausbrüche schon bei geringsten Anlässen. In solchen Situationen wäre es verlockend, einfach einen Reset-Knopf zu drücken.

Solche Muster sind keineswegs auf Frauen beschränkt. Sie zeigen sich bei allen Menschen. Frauen sind jedoch besonders häufig von Erwartungen betroffen, die Fürsorge, Anpassung und Selbstzurücknahme fördern. Dadurch geraten manche emotionalen Grundkräfte aus dem Gleichgewicht.

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Die Basis des Erlebens liegt in den Emotionen

Tatsächlich ist es möglich, dieses Ungleichgewicht an seiner Wurzel zu verändern. Die affektiven Neurowissenschaften haben die grundlegenden emotionalen Prozesse erforscht und sieben affektive Primärsysteme beschrieben.

Diese Grundemotionen sind autonom organisiert, da sie im Hirnstamm verankert sind – den alle Wirbeltiere besitzen. Deshalb wirken sie weitgehend unbewusst. Dennoch erzeugen sie Stimmungen und Handlungstendenzen. Mit ihrer Hilfe lassen sich sowohl Instinkte als auch archetypische Erfahrungen als Konzepte begründen.

Im Einzelnen heißen die sieben Primärprozesse:

  • SEEKING (Suchen, Erkunden)
  • CARE (Pflege, Fürsorge)
  • FEAR (Angst)
  • PANIC/GRIEF (Panik, Trennungsstress)
  • RAGE (Wut)
  • LUST (Lust)
  • PLAY (Spiel)

Erkunden (SEEKING) ist zentral und das Kern-Selbst

Das SEEKING-System gilt als das grundlegendste von allen. Es befähigt uns, aktiv zu werden – tagsüber ebenso wie in der Nacht. Damit wir uns mit unseren Lebensgrundlagen und Lebensinhalten beschäftigen, wird das Erkunden innerlich durch Gefühle wie Vorfreude, Interesse und Enthusiasmus belohnt. Dieses Erkunden richtet sich sowohl nach außen auf die Welt als auch nach innen auf die Selbstreflexion.

Die individuelle Ausprägung dieser sieben Affektsysteme ist so charakteristisch, dass Forschende von Endophänotypen sprechen. Unser inneres Erleben ist ebenso einzigartig wie unser äußeres Erscheinungsbild. Bereits bei der Geburt bringt jeder Mensch eine unverwechselbare emotionale Grundstruktur mit – einen aktiven Persönlichkeitskern. Das erinnert stark an das Selbst im Sinne Carl Gustav Jungs, das er als organisierendes Zentrum der Persönlichkeit beschrieben hat. Antonio Damasio nennt diese ursprüngliche Ebene das Proto-Selbst.

Abweichungen und normale affektive "Werkseinstellungen"

Betrachten wir die verschiedenen Formen des Ungleichgewichts: Wer dauerhaft niedergeschlagen ist, zeigt häufig eine Überaktivität des PANIC/GRIEF-Systems. Bei Antriebslosigkeit ist oft das SEEKING-System gehemmt. Übermäßige Ängstlichkeit geht mit einem überaktiven FEAR-System einher. Menschen, die übermäßig verantwortungsbewusst und fürsorglich sind, weisen häufig eine starke Aktivität des CARE-Systems auf.

Diese sieben Systeme liegen tief im Hirnstamm und damit deutlich unterhalb der Großhirnrinde. Gemeinsam werden sie als SCMS (Subcortical Midline Structures) bezeichnet. Sie sind mit den mittleren Bereichen der Großhirnrinde verbunden, den CMS (Cortical Midline Structures). Zusammen bilden diese Strukturen die Grundlage des sogenannten Default Mode Network (DMN) – unserer affektiven Werkseinstellungen.

Ohne die ständige Lenkung durch das Großhirn arbeitet das Default Mode Network besonders intensiv in Ruhephasen: im REM-Schlaf, beim Wachträumen, in Tagträumen, während aktiver Imagination und in der Meditation. Das DMN ist bei der Geburt bereits so weit ausgebildet, dass das neue Menschlein beginnen kann, sich mit dem Außerhalb seiner selbst zu befassen. Es beginnt die Reise ins Bewusstsein.

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Instinkte und Archetypen

Viele Forschende der Neurowissenschafen sind dazu gekommen, Instinkte und Archetypen als hilfreiche Konzepte zu betrachten und zu verwenden. Sowohl Instinkt als auch Archetyp sind dabei keine starren Muster, sondern entfalten sich flexibel innerhalb eines affektiven Rahmens.

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Indigene Lebensweisheit und Heilungskompetenz

Indigene Kulturen kannten diese Zusammenhänge aus ihrer Menschenkenntnis und Lebenserfahrung. Deshalb konnten sie mit Trancezuständen und Seelenreisen emotional heilend und unterstützend wirken.

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Affektive Balance Therapy

Zu uns sind solche Möglichkeiten erst über Umwege zurückgekehrt – über alternative Heilverfahren, Tiefenpsychologie und neurowissenschaftliche Forschung. Heute werden entsprechende therapeutische Methoden mit Erfolg eingesetzt. In den affektiven Neurowissenschaften entstand beispielsweise die Affective Balance Therapy (ABT).

Traumzeitmeditationen wirken in der Tiefe des Unbewussten

Auch meine Traumzeitmeditationen erfüllen wesentliche Bedingungen dieser Arbeit in den Ruhephasen des Gehirns. Sie senken die bewusste Aufmerksamkeit ab und lassen emotionale Erneuerung zu. Gerade Frauen, die sich über lange Zeit angepasst, belastende Gefühle zurückgehalten oder ihre eigenen Bedürfnisse vernachlässigt haben, können auf diese Weise wieder mit ihren natürlichen emotionalen Ressourcen in Kontakt kommen.

Das Gehaltensein in einem sicheren, vertrauensvollen Meditationsraum und die Einbettung schwerer Gefühle in liebevolles Mitgefühl ermöglichen eine positive emotionale Entfaltung. Wesentlich ist, dass diese Entfaltung auf einer unbewussten, größtenteils außersprachlichen und zugleich symbolischen Ebene geschieht. Die Holding Meditation ist eine sehr schonende Weise, wichtige Inhalte des Unbewussten gegenwärtig werden zu lassen.

So erlebe ich schließlich Psychologie, schamanische Weisheit und Biologie nicht als Gegensätze, sondern als harmonisches Zusammenspiel in einer praktischen und hilfreichen Form der Selbsterfahrung und Entfaltung.

Entfalte dich und dein Einflussfeld mit dem, was du liebst.

 

Ingrid Drafta mit Hund Rania
Emotionale Balance Wiederherstellen

Hi, ich bin Ingrid Drafta

Ich bin Ingrid und verbinde in meiner Arbeit tiefenpsychologisches Coaching der Jungian Coaching School mit neo-schamanischen Meditationen und Gesprächspraktiken der Four Winds Society und der She Rising Academy. Wie du siehst verbinde ich gerne Wissenschaft und Seelenweisheit.

Im Erstgespräch gewinnst Du Klarheit darüber, wie Du Dich durch mein Coaching-Programm selbst entfalten kannst. Von Deinem emotionalen Standort aus findest Du Orientierung. Das Erstgespräch ist kostenlos, unverbindlich und vertraulich.

Starte mit einem kostenlosen Erstgespräch.

Aufgeblüht: Was Kundinnen schätzen

Auch du kannst Lebensfreude und Selbstsicherheit genießen

Meine Kundinnen und Mitreisenden in den Talking Circles und Meditationen sind ruhiger gworden. Die Emotionen schwingen harmonischer. Weil wir gelernt haben, mitfühlend aus unseren Gefühlen neue Orientierung zu finden, lassen wir uns von den Stimmungen und Launen anderer nicht vom Weg abbringen. Wir fühlen uns freier und wählen Beziehungen besser aus. Wir beginnen zu wählen und zu werden, wie wir sein wollen.

Mehr als alles schätze ich die Ruhe, die ich gefunden habe. Iich lebe ohne die ständige Angst und weiß, ich kann mir selbst vertrauen. Von Hektik und Panik lasse ich mich nicht mehr anstecken, sondern grenze mich ab. Mein Leben ist dadurch kostbarer geworden.

Brigitte

Lehrerin

Ich empfinde weiterhin Mitgefühl mit anderen, aber ich verliere mich nicht darin. Weder falle ich in Ko-Abhängigkeit noch übernehme ich fremde Gefühle. Mein Gewissen ist ruhig geworden, weil ich gelernt habe, mit meinen Emotionen annehmend und verwandelnd umzugehen.

Franziska

Altenpflegerin

Heute gönne ich mir, was ich mir leisten kann. Geben und Nehmen sind im Gleichgewicht. Ich habe mir ein Pferd gekauft und bin ans Meer gezogen. Träume habe ich wahr gemacht. Und ich habe meinen Sinn in diesem Leben gefunden. Das ist einfach wunderbar.

Helene

Bankerin a. D.

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