Sich im Wandel überraschen

Warum Veränderung oft dort beginnt, wo wir uns selbst fremd werden

Sich im Wandel überraschen Individuation Archetypen Sisterhood

Überraschung im Wandel: Abstract

Dieser Essay beschreibt einen persönlichen Wandlungsprozess aus jungianischer Perspektive. Ausgehend von der überraschenden Entscheidung, eine erfolgreiche Karriere in der Finanzindustrie aufzugeben, untersucht die Autorin die Dynamik von Schatten, Trickster, Animus und Heldinnenreise. Anhand autobiografischer Erfahrungen, Mythen, Märchen und psychologischer Konzepte wird sichtbar, wie Frauen ungelebte Persönlichkeitsanteile oft an andere Menschen delegieren und dadurch ein „verschattetes Leben“ führen. Der Text zeigt, wie die Wiederaneignung dieser Anteile, unterstützt durch Gemeinschaft und Sisterhood, zu mehr Authentizität, Selbstbestimmung und innerer Lebendigkeit führen kann.

Überraschender Aufbruch Neue Wege

Überraschender Aufbruch

Mit 63 Jahren verließ ich überraschend meine Position in der Finanzindustrie. Das war nicht nur für andere überraschend, sondern auch für mich selbst.

Ich hatte viele Jahre Karriere gemacht, Menschen unterstützt, Projekte vorangebracht und oft dazu beigetragen, dass andere glänzen konnten. Diese anderen waren sehr glücklich darüber und glaubten, dass ich das auch sei. Doch im Gegenteil war es nur eine Notlösung, die mich bedrückte, denn wie gerne hätte ich selbst geglänzt.

„Da hast du ja ein komplett verschattetes Leben geführt“, klärte mich eine befreundete Psychologin auf.

Die glanzvollen Ziele hatte ich an andere abgegeben. Allenfalls konnte ich mich noch in deren Glanz sonnen. Immer wenn ich an meinem Platz gehalten wurde und man mir einen neuen Vorgesetzten gab, war es besonders bitter. Wie kunstvoll war ich darin, zu allem gute Miene zu machen.

Die eigentliche Veränderung begann nicht mit meiner Frustration. Sie begann mit einem kleinen Chihuahua namens Diva.

Es tat mir in der Seele weh, den Hund täglich in eine Hundebetreuung zu geben. Eines Tages war das Hündchen den ganzen Tag in einer Tasche gelassen worden. Das war zum Heulen und revoltierte mich:

„Das ändere ich sofort. Ich werde ein Diva-würdiges Leben gestalten.“

Es tat mir in der Seele weh, und das Hündchen sprach mir aus der Seele. Da meldete sich das Selbst mit einem Wandlungsauftrag.

Archetypisch betrachtet war die kleine Diva als Tricksterin und Botin meines Selbst in mein Leben getreten. Sie brachte Bewegung in mein festgefahrenes System und zwang mich dazu, neue Möglichkeiten wahrzunehmen. Daraus entstanden meine Kündigung, eine annehmbare Abfindung und der Entschluss, künftig „mein eigener CEO“ zu sein.

Erst Jahre später stellte sich mir eine andere Frage: „Warum habe ich so wenig an mich gedacht?“

Schatten erkennen Nebel durchdringen

Das verschattete Leben erkennen

Viele Menschen denken beim Schatten an das Böse, an Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Und in der Tat sagt Carl Gustav Jung, dass der Schatten alles ist, was wir nicht sein wollen. Ist das aber dann auch alles, was Schatten sein kann? Wenn ich sage, der Schatten ist alles, was ich nicht sein darf, dann ist das ebenso gültig, denn der Schatten ist mehr als nur Böses. Dem würde Jung zustimmen.

Mein Leben lang hatte ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen, hilfreich zu sein und mich um andere zu kümmern. Doch hinter diesen Stärken verbarg sich eine Schattenseite: die Neigung, andere zu verwirklichen.

Genau darin bestand die Verschattung meines Lebens. Nicht in Bosheit, sondern in Selbstvergessenheit.

Selbstvergessenheit im Mythos: die Nymphe Echo

Einen Extremfall solcher Verschattung zeigt der Mythos von Echo und Narziss. Auf der Nymphe Echo lag der Fluch, nie für sich selbst sprechen zu dürfen. Als sie sich in Narziss verliebte, konnte sie nur wiederholen, was er selbst gesagt hatte. Und Narziss war ebenfalls verflucht, nämlich dazu, sein eigenes Spiegelbild zu lieben und keine andere Person. So blieb er Echo gegenüber indifferent.

“In ihrem Kummer darüber, für ihn unsichtbar und nicht-existent zu sein, verlor Echo ihren Körper und ihre Stimme und blieb als ein Echo in den Bergen zurück. Ihre ganze Existenz wurde Bewunderung für das maskuline, narzisstische Prinzip, das in sich selbst verliebt ist; und sie hatte kein Recht zu existieren.“ (Ruth Netzer: Maiden, Goddess, Crone, S. 38/39, eBookPro Publishing, 2026 eigene Übersetzung aus dem Englischen)

Ruth Netzer beschreibt Echo als archetypisches Bild einer Frau, deren Existenz hinter der Bewunderung des Männlichen verschwindet. Sie führt weiter aus, dass Frauen häufig narzisstisches Versagen zeigen, indem sie ihren natürlichen und gesunden Narzissmus an andere abgeben. Dieses Muster heißt Echo-Narziss-Komplex.

Weibliche Selbstaufgabe im Märchen

Einige Märchen zeigen Beispiele für Frauen, die sich so aufgeben:

Die kleine Seejungfrau von Hans Christian Andersen zahlt mit dem Verlust ihrer Stimme und mit Schmerzen bei jedem Schritt die Annäherung an den geliebten menschlichen Prinzen.

In „Die Sieben Schwäne“ von den Gebrüdern Grimm darf ein kleines Mädchen sieben Jahre lang weder sprechen noch lachen, wenn es die verzauberten Brüder retten will. Wie Echo existiert auch sie zunächst nur für die Rettung anderer und verzichtet auf die eigene Stimme.

Auch die Gänsemagd verliert zunächst ihre Identität als Prinzessin und rechtmäßige Braut, indem sie von ihrer Dienerin zum Rollentausch gezwungen wird. Aber als Gänsemagd entwickelt die Heldin Humor, spielerischen Umgang mit anderen, Kreativität und Vertrauen zu neuen Verbündeten. Ihre Persönlichkeit ist so ausdrucksstark, dass sie vom Vater des Prinzen belauscht wird, der sie schließlich als die echte Braut erkennt.

Überraschender Aufbruch Neue Wege

Wenn das Fremde zur eigenen Möglichkeit wird

Das Unbewusste enthält nach Carl Gustav Jung nicht nur Verdrängtes und Vergessenes, sondern es bringt auch neue Möglichkeiten hervor. Deshalb begegnet uns im Laufe des Lebens immer wieder etwas, das uns zunächst fremd erscheint. Es gehört zu uns, war aber bislang nicht Teil unseres bewussten Lebens. Es sind Übergangszeiten, in denen man seine Identität so verändert, dass sie für einen neuen Lebensabschnitt gut ist. Nun werden gewohnte Grenzen überschritten, das eigene Fremde wird integriert. Das ist kein einfacher Prozess, sondern recht komplex.

Noch einmal zurück zu meiner Erfahrung, als ich die Finanzindustrie verließ:

Ein Fremdes haben wir schon gesehen: das Diva-würdige Leben. Es kam noch ein zweites hinzu.

Eine fremdartige Begegnung in Frankfurts Gassen

Durch Frankfurts Gassen schlendernd betrat ich einen kleinen Kunsthandwerksladen und stand vor einer Verkäuferin mit einer wunderschönen Halskette. Winzige rote und goldene Perlen bildeten eine fingerdicke Spirale, wie Schuppen einer Schlange. Die Kette ließ die Dame in meinen Augen imposanter erscheinen. So eine Kette wollte ich auch haben.

Die Verkäuferin erklärte, dass ich ein solches Stück selber aus tausenden von kleinen Perlen handarbeiten müsse. Ich nahm die Herausforderung an. Die Dame trug mir eine Anfangsarbeit auf, kontrollierte eine Woche später meinen Fortschritt, und nach einigen Wochen wurde ich als erfolgreiche Schmuckmacherin entlassen.

Die Faszination dieses Kunsthandwerks weckte in mir den Wunsch, mit solchen Stücken anderen Frauen zu zeigen, dass sie sich mehr Wert schätzen können. Ich habe allen meinen Lieben entsprechend Ketten geschenkt.

Symbole des Aufbrauchs

Rückblickend erscheint mir die Verkäuferin als Muttersymbol, genauer gesagt als Bild einer starken, weisungstüchtigen Mutter. Die Kette selbst mit ihrem Schlangenaspekt ist ein klares Ouroboros-Symbol, Zeichen eines beginnenden Selbst. Das individualisierte Herstellen von Schmuck für meine Kolleginnen, Freundinnen und meine Mutter spiegelt die Vorfreude auf eine neue Gemeinschaft.

Es gab also zwei Symbole des Aufbruchs in die Veränderung:

  • Das Diva-würdige Leben
  • Das Perlenschmuck-Kunsthandwerk.

Es waren Aufrufe meines eigenen Selbst. Die Tricksterinnen Hund und Verkäuferin hatten sie aus dem Schatten geholt und symbolisch geformt. Der Animus sollte die Energie bereitstellen, tatsächlich aufzubrechen.

Überraschender Aufbruch Neue Wege

Schatten integrieren, Verantwortung übernehmen

Doch Symbole allein verändern noch kein Leben. Der Aufbruch verlangte eine Kraft, die Entscheidungen in Handlungen verwandelt. Jung nennt diese innere Kraft bei Frauen den Animus.

Ich hatte schon einige Animus-Seiten gut entwickelt, war entscheidungsfreudig, analytisch, tatkräftig. Aber da fehlte der Einsatz für das eigene Leben und seine fröhliche Gestaltung.

Für die Heldinnenreise braucht es auch entschlossenes Handeln, Klugheit, Durchsetzungskraft und Mut. Hier verbindet sich der Archetyp des Tricksters mit dem des Animus.

Nach Ruth Netzer gehört es zum Animus, die gesunden narzisstischen Anteile zu leben: Wünsche wahr zu machen, Ärger zuzulassen, Eifersucht, Rachewünsche, Egoismus, Aggression. Damit souverän und geschickt umzugehen, anstatt dem jeweils zum Opfer zu fallen, ist das Ziel.

Außerdem ist der gesunde Animus die Neugier. Da Frauen traditionell vieles Lernen versagt war, braucht es Standhaftigkeit, um diese Neugier umzusetzen, an das eigene Lernvermögen zu glauben und sich gegen das Wissensverbot durchzusetzen. Alice im Wunderland ist besonders neugierig. Sie entmachtet die verrückte Königin des Wunderlandes.

Dreieck der Heldenreise, Puma Krafttier

Der Animus als innere Autorität

Rückblickend frage ich mich heute, ob sich nicht auch mein Animus verändert hat. Allerdings nicht in dem Sinn, dass ich plötzlich entschlossener, analytischer oder handlungsfähiger geworden wäre. Diese Fähigkeiten hatte ich schon lange entwickelt. Schließlich hatte ich viele Jahre in einer anspruchsvollen Branche gearbeitet, Verantwortung übernommen und große Projekte gestaltet.

Verändert hat sich etwas anderes: mein Verhältnis zur Autorität.

Lange Zeit war mein Leben von klaren Strukturen geprägt. Planung, Verlässlichkeit, Zielorientierung und Exzellenz waren hohe Werte. Exzellenz bedeutete dabei nicht einfach das Einhalten eines Standards, sondern den Anspruch, das Bestmögliche zu erreichen – den höchsten Stand dessen, was im jeweiligen Rahmen möglich war. Dieser Anspruch hat mich geprägt und vieles ermöglicht.

Gleichzeitig lag darin eine Gefahr. Die Frage, was exzellent, richtig oder professionell war, orientierte sich häufig an äußeren Maßstäben. Organisationen, Rollen, Hierarchien und Erwartungen gaben die Richtung vor. Mein Animus diente gewissermaßen einer Ordnung, die bereits vorhanden war.

Stimmig soll der Lebensentwurf sein

Heute erscheint mir etwas anderes wichtig. Die Frage lautet nicht mehr zuerst: „Was ist die optimale Lösung?“, sondern: „Was ist für mich stimmig?“

Die Fähigkeiten sind dieselben geblieben. Noch immer plane ich gerne. Wie immer arbeite ich sorgfältig. Weiterhin schätze ich Qualität und Meisterschaft. Aber diese Fähigkeiten stehen heute im Dienst eines anderen Zentrums. Sie dienen nicht mehr primär den Anforderungen einer Organisation, sondern dem, was Jung das Selbst nennt.

Vielleicht besteht meine persönliche Animus-Entwicklung gerade darin: Die Autorität hat sich von außen nach innen verlagert.

Die Entscheidung, die Finanzindustrie zu verlassen, entstand nicht aus einer strategischen Analyse. Sie begann mit einem Gefühl, mit Schmerz, mit Mitgefühl für meine kleine Hündin Diva und schließlich mit der Erkenntnis:

So möchte ich nicht leben.

Aus dieser inneren Gewissheit wurde eine Entscheidung. Aus der Entscheidung wurde eine Handlung. Und aus der Handlung entstand ein neuer Lebensabschnitt.

Heute verstehe ich den Animus weniger als innere Disziplinierungsinstanz, sondern mehr als einen Verbündeten des Selbst. Er stellt Energie, Klarheit, Ausdauer und Umsetzungskraft zur Verfügung. Doch er bestimmt nicht mehr allein die Richtung. Die Richtung entsteht aus dem Dialog mit dem Selbst.

So blieb die Liebe zur Exzellenz erhalten, aber ihr Gegenstand veränderte sich. Früher strebte ich nach beruflicher Exzellenz. Heute interessiert mich die Frage, wie ein erfülltes, lebendiges und „Diva-würdiges“ Leben gestaltet werden kann.

Dreieck der Heldenreise, Puma Krafttier

Neue Werte für eine neue Lebensphase

Den Heldinnengeschichten ist es gemeinsam, dass die Frau die Opferrolle verlässt. Sie wird dabei keineswegs Täter, sondern löst das Täter-Opfer-Schema auf. Sie übernimmt Verantwortung für ihr Leben, ihre Entscheidungen und ihre Wirkung auf andere Menschen. Sie bleibt verbunden, ohne sich selbst aufzugeben.

Dadurch verändert sich auch ihr Verhältnis zur Macht. Das Opfer-Unterdrücker-System verliert seine Grundlage, wenn die potenzielle Opferfigur ihre eigene Handlungsfähigkeit wiederentdeckt.

Dieser Wertewandel zeigt sich in Märchen wie „Die Schöne und das Biest“, in dem das Monster durch gutes Verhandeln und Mitgefühl der Schönen zu einer edlen Persönlichkeit wird. Sie übrigens handelt nicht aus Verliebtheit, sondern um das Ganze, insbesondere ihren Vater zu retten.

Meine alten und neuen Werte beinhalten Folgendes:

Aus andere verwirklichen wurde sich selbst verwirklichen.

Nicht nur Anerkennung suchen, sondern innere Stimmigkeit.

Karriere sichern verwandelte sich in Entwicklung ermöglichen.

Zuvor ging es ums Funktionieren, jetzt um das Lebendig sein.

Pflicht hatte ich großgeschrieben; jetzt hieß es freiwillige Verantwortung.

Jenseits der Anpassung fand ich Authentizität.

Leben hieß aushalten, manchmal Opfer der Mißstände sein, bis ich fand, dass ich gestalten konnte.

Früher sorgte ich nur für andere, jetzt auch für mich selbst.

Mich an fremden Erwartungen zu orientieren verwandelte sich dazu dem eigenen inneren Ruf zu folgen.

Konkurrenz und Vereinzelung verließ ich für Sisterhood und Verbundenheit.

Sisterhood Schwestern

Schwestern finden - die Kraft der Sisterhood

Zwar beginnt die Heldin ihre Reise allein, doch erst durch ein schwesterliches Netzwerk gewinnt die Reise an Wirkungskraft. Dabei geht es um gleichgesinnte Frauen, nicht um leibliche Schwestern, auch wenn solche durchaus mitreisen können. Es kommt auf die gemeinsame Intention an.

Erste gleichgesinnte Schwestern fand ich in der Four Winds Society. Kontinuierlich habe ich in der She Rising Academy in Frauengruppen gearbeitet.  Die Talking Circles unterscheiden sich stark von Diskussion, Debatte, Klatsch und Tratsch. Jede Schwester spricht aus ihrem Herzen und wird angehört, nicht kommentiert, nicht kritisiert, nicht verglichen.

In einem sicheren, vertraulichen Raum erleben die Frauen gegenseitige Unterstützung. Und es ist das stille Spiegeln der jeweils anderen, das die Stärken zutage bringt. Denn eine Frau sieht vieles in einer anderen, ehe sie es in sich selber sieht.

Der sichere Raum, den die Gruppe hält, hilft, über das Trauma der Isolation zu hinauszuwachsen. Hier kann jede Frau ihren Kummer und ihre Enttäuschung mit anderen teilen, aber auch feiern, was gelungen ist.

Ihre Ziele orientieren sich an einem größeren Guten für die Gemeinschaft, die sich weiterentwickelt. Die Frauen sind dabei kompromissfähig.

Überraschend gutes Leben mit Hund

Sich selbst im Werden eine Überraschung sein

Das Unbewusste enthält nicht nur Vergangenes, sondern auch Neues. Der Schatten enthält nicht nur Böses, sondern auch ungelebtes Gutes. Und das Leben ist zu komplex, um nach einem einzigen Plan zu gelingen.

Deshalb begegnen wir im Laufe unseres Lebens immer wieder Möglichkeiten, die zunächst fremd wirken. Und in dem Augenblick, in dem wir erkennen, dass etwas Fremdes in uns lebt, das lange im Schatten gestanden hat, beginnt die Heldinnenreise.

Wenn wir den Mut finden, unser Fremdes als Teil unserer eigenen Geschichte anzunehmen, gelingt ein Schritt auf dem Weg der Individuation.

Dann wird der Schatten zum Verbündeten. Der Trickster öffnet die Tür. Der Animus gibt Kraft. Und das Leben überrascht uns erneut.

Das ist das Erfolgsgeheimnis, Offenheit für die eigene, noch zu lebende Biografie.

Ich wünsche allen Heldinnen den Mut, diese Überraschungen willkommen zu heißen.

Ruth Netzer: “Maiden, Goddess, Crone”. S. 38/39, eBookPro Publishing, 2026)

Verena Kast: „Der Schatten in uns, die subversive Lebenskraft“. Patmos, 2022

Ingrid Drafta mit Hund Rania
Vertrauen und Selbstbehauptung

Hi, ich bin Ingrid Drafta

Ich bin Ingrid und verbinde in meiner Arbeit tiefenpsychologisches Coaching der Jungian Coaching School mit neo-schamanischen Meditationen und Gesprächspraktiken der Four Winds Society und der She Rising Academy. Wie du siehst verbinde ich gerne Wissenschaft und Seelenweisheit.

Im Erstgespräch gewinnst Du Klarheit darüber, wie Du Dich durch mein Coaching-Programm selbst entfalten kannst. Von Deinem emotionalen Standort aus findest Du Orientierung. Das Erstgespräch ist kostenlos, unverbindlich und vertraulich.

Starte mit einem kostenlosen Erstgespräch.

Aufgeblüht: Was Kundinnen schätzen

Auch du kannst Lebensfreude und Selbstsicherheit genießen

Meine Kundinnen und Mitreisenden in den Talking Circles und Meditationen sind ruhiger gworden. Die Emotionen schwingen harmonischer. Weil wir gelernt haben, mitfühlend aus unseren Gefühlen neue Orientierung zu finden, lassen wir uns von den Stimmungen und Launen anderer nicht vom Weg abbringen. Wir fühlen uns freier und wählen Beziehungen besser aus. Wir beginnen zu wählen und zu werden, wie wir sein wollen.

Mehr als alles schätze ich die Ruhe, die ich gefunden habe. Iich lebe ohne die ständige Angst und weiß, ich kann mir selbst vertrauen. Von Hektik und Panik lasse ich mich nicht mehr anstecken, sondern grenze mich ab. Mein Leben ist dadurch kostbarer geworden.

Brigitte

Lehrerin

Ich empfinde weiterhin Mitgefühl mit anderen, aber ich verliere mich nicht darin. Weder falle ich in Ko-Abhängigkeit noch übernehme ich fremde Gefühle. Mein Gewissen ist ruhig geworden, weil ich gelernt habe, mit meinen Emotionen annehmend und verwandelnd umzugehen.

Franziska

Altenpflegerin

Heute gönne ich mir, was ich mir leisten kann. Geben und Nehmen sind im Gleichgewicht. Ich habe mir ein Pferd gekauft und bin ans Meer gezogen. Träume habe ich wahr gemacht. Und ich habe meinen Sinn in diesem Leben gefunden. Das ist einfach wunderbar.

Helene

Bankerin a. D.

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